Taiwan gestaltet seine nationale Politik gemäß dem Entwicklungsparadigma „Nachhaltigkeit“, um den zunehmenden sozialen und ökologischen Problemen zu begegnen. Dazu gehören knappe Ressourcen, wachsender Energieverbrauch und steigende Treibhausgasemissionen. Im Bereich des Umwelt- und Klimaschutz gilt die kleine Inselnation als Vorreiterin. Oft stehen jedoch wirtschaftliche Interessen im Vordergrund – Von Julia Ritirc

2006 wurde die Stadt Linfen in der chinesischen Provinz Shanxi vom Blacksmith Institute zu einer der zehn meistverschmutzten Städte der Welt gekürt. Die Stadtregierung schloss daraufhin über 1000 Fabriken und beschloss zahlreiche weitere umwelttechnische Verordnungen. Mittlerweile ist Linfen zu einem Vorzeigemodell hinsichtlich Umweltpolitik geworden – Von Ingomar Stöller

Im Zentrum von Hangzhou erlangt ein vorwiegend von Pensionärinnen bewohntes Viertel nationale Aufmerksamkeit. Rüstige Rentnerinnen schrauben an Ventilatoren, schneidern Taschen aus alten Jeans oder funktionieren Pflanzen zu Vorhängen um. Das Nachhaltigkeitsprojekt in Dongpingxiang zeigt: China geht originelle Wege, um das Bewusstsein der Bürgerinnen für den Klimaschutz zu wecken – Von Falko Loher

Die Verbannung der japanischen Schauspielerin Aoi Sora aus dem chinesischen Fernsehen ist beispielhaft für die Entwicklungen in der Medienzensur in der Volksrepublik der letzten Monate. Gleichzeitig ist umstritten, wie weit die staatlichen Restriktionen im Mediensektor gehen sollen – Von Thomas Immervoll

Nach dem Sturz des Parteisekretärs Bo Xilai im März 2012 machte die chinesische Regierung mit der Verschärfung der Internetzensur auf sich aufmerksam. Unter anderem wurde Weibo, das chinesische Pendant zu Twitter, unter strengere Kontrolle gestellt und alle Suchanfragen zu Bo Xilai gesperrt – Von Clemens Schweizer

Die Zensur durch die Volksrepublik China mache „keinen Halt vor der geografischen Grenze“ des Landes, auslandschinesische Medien seien „rotinfiltriert“ und übersee-chinesische Communities leiden an der „Unterdrückung unabhängiger Stimmen“ und der „Manipulation der öffentlichen Meinung.“ Aussagen wie diese werden seit Jahren unter einigen KPCh-kritischen auslandschinesischen Medienvertretern laut, die sich mit der Politik der chinesischen Regierung gegenüber auslandschinesischen Presse-, Internet-, Fernseh- und Rundfunkmedien konfrontiert sehen – Von Carsten Schäfer

Viele halten es ist selbstverständlich, dass Migrantinnen, die in Österreich leben möchten, Deutsch lernen müssen. Sprache wird als Schlüssel zur Integration gesehen. Doch wie verhält es sich mit Migrantinnen der zweiten oder dritten Generation? Welche Möglichkeiten haben sie, die Sprache ihrer Eltern zu lernen? Zwei chinesische Migranten berichten über ihre Erfahrungen – Von Karin Brötzner