Die Zensur durch die Volksrepublik China mache „keinen Halt vor der geografischen Grenze“ des Landes, auslandschinesische Medien seien „rotinfiltriert“ und übersee-chinesische Communities leiden an der „Unterdrückung unabhängiger Stimmen“ und der „Manipulation der öffentlichen Meinung.“ Aussagen wie diese werden seit Jahren unter einigen KPCh-kritischen auslandschinesischen Medienvertretern laut, die sich mit der Politik der chinesischen Regierung gegenüber auslandschinesischen Presse-, Internet-, Fernseh- und Rundfunkmedien konfrontiert sehen. – Von Carsten Schäfer

Viele halten es ist selbstverständlich, dass Migrantinnen, die in Österreich leben möchten, Deutsch lernen müssen. Sprache wird als Schlüssel zur Integration gesehen. Doch wie verhält es sich mit Migrantinnen der zweiten oder dritten Generation? Welche Möglichkeiten haben sie, die Sprache ihrer Eltern zu lernen? Zwei chinesische Migranten berichten über ihre Erfahrungen. – Von Karin Brötzner

Das Arirang-Festival ist eine Massenveranstaltung, die ihren Betrachter unweigerlich in den Bann zieht. Mit sichtlicher Präzision tragen Artisten in bunt geschmückten Kostümen elaborierte Tanz- und Gymnastikübungen vor. Ein großer Bildschirm hinterlegt das Geschehen stimmig mit Bildern.
– Von Patrick Vierthaler und Philipp Wiktorin

Nordkoreas männliche Fußballnationalmannschaft hat mit seiner Qualifikation für die WM 2010 zuletzt für Aufsehen gesorgt. Was auf den ersten Blick verwunderlich erscheint, versuchen wir in einem Gespräch mit Simon Cockerell, Veranstalter von Reisen nach Nordkorea, und Filmregisseurin Brigitte Weich, die die nordkoreanische Frauenfußballnationalmannschaft mehrere Jahre begleitete, zu erörtern. – Von Ingomar Stöller

Seit 2004 ist China mit der Shanghai International Circuit genannten Rennstrecke im Formel 1 Kalender vertreten. Doch von der anfänglichen Euphorie ist wenig erhalten geblieben. Ganze Tribünen stehen mittlerweile leer und werden als riesige Werbe-flächen verwendet. Soldaten in Zivilkleidung füllen Plätze auf um leere Tribünen zu verhindern.
– Von Ingomar Stöller

China steht unmittelbar vor einem Verkehrskollaps. Besonders in Beijing zeigt sich das deutlich: Giftige Smogwolken, Hundert-Kilometer-Staus und Unfälle bringen die Hauptstadt an den Rand ihrer Belastungs-fähigkeit. Die Regierung setzt neben kurzfristigen Maßnahmen vor allem auf den Ausbau des Bus- und U-Bahn-Systems. Darüber hinaus soll nun ein außergewöhnliches Verkehrsmittel Abhilfe schaffen. So könnte man den Spagat zwischen Kostenersparnis und Verkehrsverbesserung schaffen. – Von Thomas Immervoll und Falko Loher

Der West Kowloon Cultural District (WKCD) in Hong Kong und Shimokitazawa in Japans Haupstadt Tokyo sind zwei Kulturviertel, denen enorme Veränderungen bevorstehen. Die Stadtplanerinnen der beiden Megastädte haben Großes vor, doch Stadtplanung ist im 21. Jahrhundert kein einseitiger Prozess. Bürgerinneninitativen kämpfen um das Mitspracherecht, ihre Stadt zu gestalten. – Von Lea Pao und Michael Prammer

„Tue etwas, dann gelingt es auch“, sagte der aufgrund seiner harten Militärdiktatur kontroverse südkoreanische Ex-Präsident Park Chung-Hee, der von 1961 bis 1979 das Land regierte. Seine Person und seine Politik mögen umstritten sein. Doch lehrte er das koreanische Volk, aus der am Han- Fluss gelegenen Stadt Seoul, die zum Ende des Koreakrieges 1953 einer Ruine glich, eine moderne Metropole zu schaffen. – Von Lisa Rock und Ingomar Stöller