Stereotypes are crude. Yet, they safeguard us from drowning in an ocean of complexity. Especially with regards to China, to peek behind the veils of stereotypes can be unsettling. But it also means to dive below the surface and to resist the temptation of oversimplification. In this sense, I would like to invite you to an act of resistance. – by Lukas Knoflach

Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit, Fiebermessungen an Gebäudeeingängen, Contact-Tracing und strenge Überwachung von Personen, die sich in Quarantäne befinden: All das gehört seit Monaten zur „neuen Normalität“ in Südkorea. Entscheidend ist dabei der großflächige Einsatz von Überwachungstools wie Smartphone-Apps. International wird das System gelobt – sehen wir in Korea vielleicht bereits das auch für uns Unvermeidbare? – Von Mark-Stephan Kolesik

Ein Schalenwild das bis ins Burgenland anzutreffen ist, tummelt sich in riesigen Rudeln vor dem Todai-ji in Nara. An zahlreichen Merchandise-Ständen erfreuen sich besonders Kinder an Produkten zu dem Thema. Das öffentliche Image des gepunkteten Sika-Wilds ist „süß“, handzahm und zutraulich – Von Arthur Müller

Wie fast jeden Morgen wache ich mit schrecklichen Rückenschmerzen und einem steifen Nacken auf. Das liegt aber nicht daran, dass ich nun bereits seit über einem Monat auf einer hauchdünnen Matratze am Boden schlafe. Vielmehr zeigen mir diese Schmerzen, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben tagtäglich beinharte körperliche Arbeit verrichte. Als ich Anfang September in Sanan ankam, dachte ich nicht, dass mir das südkoreanische Landleben so zu schaffen machen würde. Ich ahnte aber auch nicht, dass dieses kleine, von der Konsumwelt der kapitalisieren Gesellschaft Südkoreas weitgehend abgeschnittene Dorf mein Leben so nachhaltig verändern würde. Reportage von Mark-Stephan Kolesik

Die Industrie der ‘grünen Atomenergie’ floriert in Südkorea. Die Politik versucht ihr ein neues, sauberes Image zu verpassen. Gestützt wird sie dabei von der Atomlobby Südkoreas. Südkoreas Regierung wirbt mit dem Slogan „Weniger Kohle, grüneres Wachstum“. Aber ist dieser eingeschlagene Weg wirklich so grün, wie er von Seoul gerne dargestellt wird? – Von Mark-Stephan Kolesik

Am 11. März 2011 um 20:50 wurden die ersten Bewohnerinnen im 5-Kilometer-Radius um das Atomkraftwerk von Fukushima evakuiert. Bis zum 25. März mussten im Umkreis von 20 Kilometern ungefähr 80.000 Menschen ihre Heimat verlassen. Diese Zone wurde zum Sperrgebiet erklärt. Nun haben es sich Wissenschaftlerinnen zum Ziel gesetzt, dieses Gebiet wieder bewohnbar zu machen – Von Ines Lengauer