Viele halten es ist selbstverständlich, dass Migrantinnen, die in Österreich leben möchten, Deutsch lernen müssen. Sprache wird als Schlüssel zur Integration gesehen. Doch wie verhält es sich mit Migrantinnen der zweiten oder dritten Generation? Welche Möglichkeiten haben sie, die Sprache ihrer Eltern zu lernen? Zwei chinesische Migranten berichten über ihre Erfahrungen. – Von Karin Brötzner

Von der Asienkrise getrieben verschlug es den Südkoreaner Kim Jun mitsamt seiner Familie Ende der 1990er nach Österreich, wo er als Tellerwäscher einen mühevollen Neuanfang wagte. Heute ist er Manager einer Akakiko Filiale und befindet sich mit seiner Familie auf einer Gratwanderung zwischen der österreichischen und koreanischen Identität. – Von Ingomar Stöller